Die Donaukraftwerke
Die Donaukraftwerke können als das größte Kaplandenkmal bezeichnet werden.
An der Donau in Österreich wird sei Ende der fünfziger Jahre Wasserkraft zur Stromerzeugung genutzt.
Die neun Donaukraftwerke erzeugen zusammen mehr als 12 Milliarden Kilowattstungen umweltfreundliche elektrische Energie. Das ist rund ein Fünftel der gesamten österreichischen Stromproduktion.
Sie liefern aber nicht nur Strom, sondern leisten auch einen Beitrag zur Erhaltung natürlicher Lebensräume in den Biotopen, die in den Stauräumen der Kraftwerke geschaffen wurden.
Der Ausbau der Donau hat außerdem die durchgehende Schiffbarkeit ermöglicht und die Gefahr von Hochwässern in vielen Gebieten verringert.
Das Verbundkraftwerk Wien-Freudenau ist das jüngste Donaukraftwerk Österreichs. Dieses Wasserkraftwerk erzeugt genug Strom, um damit die Hälfte aller Wiener Privathaushalte zu Versorgen. Freudenau hat eine Höchstleistung von 172 Megawatt und produziert im Jahr eine Milliarde Kilowattstunden.


